DIE BLUMEN DES BÖSEN

Christian Redl, Vlatko Kucan & Charles Baudelaire

DIE BLUMEN DES BÖSEN
DIE BLUMEN DES BÖSEN
DIE BLUMEN DES BÖSEN
Die gottlose Schwärze des Alls wird erahnbar. Gut, dass da die unbeirrte Stimme von Christian Redl ist. In ihrer melancholischen Menschlichkeit, wirkt sie schon beinahe wieder tröstlich.
Hessischer Rundfunk
Christian Redl und Vlatko Kucan haben den Fleurs du Mal in einer einzigartigen sprachlichen und musikalischen Umsetzung gehuldigt.
Südwestpresse
Christian Redl, im Zusammenspiel mit der Klangkulisse Kucans, als großartiger Rezitator. Das ist wahrlich ganz große Kunst und Baudelaires Genie in Vollkommenheit angemessen.“
herrenzimmer.de
Eine gegenseitige Befruchtung von Sprache und Musik. An der Spannung dieser Vision müssen sich alle anderen messen lassen.
Die Welt

Termine

Besetzung

Christian Redl (Stimme), Vlatko Kucan (Klarinette, Saxophon), Sven Kerschek (Gitarre), Dirk-Achim Dhonau (Perkussion)

Die Blumen des Bösen

Charles Baudelaire ist gleichsam so etwas wie ein später Popstar der Weltliteratur. Seine Les Fleurs du Mal markieren den Beginn der Moderne in der euro­päischen Dichtung. Baudelaire, der früh ein ­Leben als Bohémien führte, besingt darin die Liebe, die ­Wollust, den ­weiblichen Körper. Aber auch den Tod, die Verwesung, die ­niederen Triebe. Die wilde und dreckige Großstadt.

Die Blumen des Bösen – ein epochales Werk, das Christian Redl und Valtko Kucan mit den Mitteln einer akustischen Inszenierung durchschreiten. Die Auswahl, die sie aus über 100 Gedichten (ins Deutsche übertragen von Wilhelm Richard Berger und Therese Robinson) getroffen haben, folgt ihrer eigenen Dramaturgie. ­­Die Musik oder besser die Klangkulisse, die Vlatko Kucan für ­Christan Redl schafft, illustriert nicht, sondern schafft den Gedichten ­ihren jeweils ganz eigenen Raum. Und Christian­ Redl gelingt es als Sprecher auf einmalige Weise, die subtilen Ausdrucksmöglich­keiten eines Sängers zu nutzen. Er ist Solist und ­Ensemblemitglied in einem, seine Stimme stets auch Teil der ­jeweiligen musikalischen Textur.  In diesem Miteinander / Zusammenspiel scheinen ­Baudelaires ­Gedichte in ihrer ganzen sprachlichen Intensität und Schönheit auf.

»Wenn sie gelingt, dann ist Sprache wie Musik«, so die Welt anläßlich der Premiere im Deutschen Schauspielhaus Hamburg. »Dann hat sie Melodie und Rhythmus, Harmonie und Dissonanz, dann ist sie mehr, viel mehr, als sie sagen kann. Dann malt sie ­Bilder, schafft Stimmungen, Atmosphären, Emotionen.« ­Christian Redl und ­Vlatko Kucan ist dies mit Die Blumen des Bösen eindrucksvoll gelungen. Die Sprache wird bei ihnen zu Musik und die Musik zu Sprache.

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